Regulierung & Controlling
2019/04

Benchmarks

Erkenntnisse der Kennzahlenvergleiche

Für die Einordnung, ob es sich um ein erfolgreiches Geschäftsjahr gehandelt hat oder nicht, wird oftmals der unternehmensinterne Vergleich mit den Vorjahreswerten durchgeführt. Allerdings liefern erst Kennzahlenvergleiche, die sich über mehrere Jahre und Unternehmen erstrecken, deutlich bessere Erkenntnisse für die gesamthaften Betrachtungen des Markt- und Wettbewerberumfelds.


Es ist vollbracht, der Jahresabschluss steht und die Wirtschaftsprüfer sind aus dem Haus. Das Jahreser-gebnis ist positiv und es bleibt nur noch eine dringende Frage zu klären: Sekt oder Selters?

Für die Einordnung, ob es sich um ein erfolgreiches Geschäftsjahr gehandelt hat oder nicht, wird oftmals der unternehmensinterne Vergleich mit den Vorjahreswerten durchgeführt. Allerdings liefern erst Kennzahlenvergleiche, die sich über mehrere Jahre und Unternehmen erstrecken, deutlich bessere Erkenntnisse für die gesamthaften Betrachtungen des Markt- und Wettbewerberumfelds.

Der historische Vergleich mit sich selber und mit anderen offenbart einem Unternehmen die Potenziale und identifiziert Trendentwicklungen. Daher bietet BET Kennzahlenvergleiche (oder „Benchmark“) für verschiedene Funktionen eines Versorgungsunternehmens und Wettbewerber an.

Die Durchführung eines Kennzahlenvergleichs innerhalb einer Vergleichsgruppe ist mit unterschiedlichen Herausforderungen verbunden. Es besteht das Risiko, dass bei unterschiedlichen Unternehmensstrukturen und Besonderheiten, Äpfel mit Birnen verglichen werden. Allerdings gilt es zu berücksichtigen, dass es keine „richtige“ Vergleichsgruppe gibt, da jedes Unternehmen seine individuellen Spezifika und Sondereffekte hat. Dennoch müssen sich alle Unternehmen in einem wettbewerbsintensiven Markt beweisen. Wie erfolgreich (oder weniger erfolgreich) wird durch einen Kennzahlenvergleich ersichtlich, bei dem man sich mit anderen Unternehmen verortet. Es liegt in der Natur des Wettbewerbs, dass nur anpassungsfähige Unternehmen (frei nach Darwin) auf Dauer Bestand haben werden. 

Ein Benchmark stellt meist auf den Mittelwert (oder Median) ab. Der Kerngedanke ist hierbei relativ einfach: es gibt 50 % der Unternehmen die liegen über und 50 % die liegen unter dem Mittelwert. Zwischendrin gibt es wenig Luft. Die Abweichung vom Mittelwert (oder Median) besagt daher nur eines: Es gibt etwas zu tun.

Wir verfolgen dabei den Ansatz der „Fremdbildmethode“. D. h. wir werten die von Ihnen veröffentlichten bzw. gemeldeten Angaben aus und vergleichen diese mit anderen Unternehmen. Wir nehmen daher den Blick eines externen Dritten ein und prüfen hierdurch ihre Angaben auf Auffälligkeiten.

Insbesondere im Bereich der Regulierung können durch diesen Ansatz frühzeitig Auffälligkeiten identifiziert werden und durch entsprechende Maßnahmen (vor den Basisjahren) noch korrigiert werden. Vermeiden Sie daher Überraschungen (z. B. Kostenkürzungen) und greifen sie auf unseren umfangreichen Erfahrungs-schatz aus Datenbanken und Expertenwissen aus den vergangenen Kostenprüfungen der 2. und 3. Regulierungsperiode zurück. Konkret sollten Sie sich daher mit folgenden Fragestellungen auseinandersetzen:

  • Wissen Sie, wie hoch die Kostenkürzungen (der 3. RP) in Ihrem Unternehmen im Vergleich zu anderen Unternehmen ausgefallen sind? 
  • Können Sie bereits abschätzen, wie hoch Ihr Abzugskapital in den nächsten Basisjahren 2020/2021 sein wird?
  • Welche Maßnahmen Sie jetzt noch rechtzeitig umsetzen können?

BET weiß es. Mit Ihnen.

Nutzen Sie den Kennzahlenvergleich zu Ihrem Vorteil.

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