Nachhaltige Erzeugungssysteme
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Der Zug kommt ins Rollen

Machbarkeitsstudien für Wärmenetze 4.0

B E T stellt bringt mehrere Machbarkeitsstudien für Wärmenetze 4.0 auf die Gleise. Es handelt sich um Fernwärmenetze, die zu mehr als 50 % aus erneuerbaren Energien gespeist werden, z. B. aus Solarthermie, Flusswasserwärmepumpen, Geothermie oder Abwärme.


Ende Juni 2017 wurde die Förderbekanntmachung „Modellvorhaben Wärmenetze 4.0“ im Bundesanzeiger veröffentlicht. Das Förderprogramm „Wärmenetze 4.0“ soll die Errichtung innovativer Wärmenetze anreizen und letztlich deren weitere (großflächige) Verbreitung vorbereiten. Es ist somit ein wesentlicher Baustein für die Wärmewende. In „Modul I“ dieses Programms werden Machbarkeitsstudien für die Umstellung (oder Neuerrichtung) von Fernwärmenetzen in sogenannte „Wärmenetze 4.0“ mit bis zu 50 % der Kosten gefördert. In „Modul II“ wird dann ggf. die tatsächliche Umsetzung der Machbarkeitsstudien mit Investitionszuschüssen gefördert.

Nun – 18 Monate später – ist aus Sicht von B E T zumindest der Zug für das „Modul I“ ins Rollen gekommen. B E T stellt gerade eine erste derartige Machbarkeitsstudie fertig. Weitere Machbarkeitsstudien sind beauftragt oder werden voraussichtlich beauftragt.

Schon jetzt steht fest: B E T prüft in diesem Rahmen die Potenziale industrieller Abwärme im Stahlbereich, von Abwasserwärmepumpen und von Flusswasserwärmepumpen. B E T untersucht voraussichtlich auch Optionen der saisonalen Speicherung von Wärme in Erdbeckenspeichern und/oder Aquiferspeichern. Die saisonale Speicherung ist in vielen Fällen unverzichtbar, denn viele der erneuerbaren Wärmeerzeugungstechniken (z. B. Solarthermie) sind vor allem im Sommer verfügbar und damit außerhalb der Heizperiode.