Kommentare zur Entwicklung der Energiewirtschaft

Betrifft Webmagazin

Unser Webmagazin kommentiert quartalsmäßig die Entwicklungen der Energiewirtschaft. Wir beleuchten die Themen, die Sie und uns an- und umtreiben. Was kommt auf Sie zu und welche Optionen bietet Ihnen der Markt?

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Und - Ihre Meinung zählt. Gerne lesen wir Ihre Anmerkungen oder Ideen.

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2020/04

Editorial |

Aus der Ferne so nah

Noch vor ein paar Tagen waren wir morgens ein wenig wehmütig, weil wir Sie so gerne im Kloster St. Alfons persönlich zum Energieforum begrüßt hätten – aber nachmittags konnten wir an den Anmeldezahlen schon erkennen, dass Sie uns im Rahmen unserer digitalen Alternative, den Onlineforen, mindestens ebenso zahlreich besuchen werden.

In dieser Ausgabe unseres Webmagazins steht die Corona-Krise nicht unmittelbar im Vordergrund, sondern das aktuelle Tagesgeschäft bedarf verstärkt unserer Aufmerksamkeit – aber zum Teil natürlich auch durch Corona motiviert.

Ihre B E T



Erneuerbare Energien
2020/04

Post-EEG-Ära

Zweites Leben oder Ausbaubremse?


Als vor 20 Jahren die ersten EEG-geförderten PV-Anlagen installiert wurden, machte sich wohl kaum ein Pionier der Energiewende Gedanken über die Zeit nach dem Förderzeitraum. Anfang nächsten Jahres ist es dann soweit: Für die ersten Anlagen endet der Förderungszeitraum. Somit stehen diese vor der Frage, wie es nun weitergeht und ob sich ein Weiterbetrieb überhaupt weiterhin lohnt.


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Unternehmensentwicklung
2020/04

Stadtwerke: Retter des kommunalen Haushalts?

Ein Blick auf die Ausschüttungsquoten


Die Corona-Pandemie und deren Folgen belasten die kommunalen Haushalte. Eine B E T-Analyse zeigt, dass bisher durchschnittlich rund ¼ der Gewinne von den Stadtwerken einbehalten wird – dieser Wert variiert in Abhängigkeit von der Größe und Beteiligungsstruktur. Doch welche Folgen hat es für Stadtwerke, wenn Kommunen eine höhere Ausschüttung fordern? Können Stadtwerke die notwendigen Investitionen ins Netz und in die Digitalisierung zukünftig auch ohne Thesaurierung stemmen?


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Netzinfrastruktur Technik
2020/04

Hausaufgabenheft Redispatch 2.0

Damit niemand sitzen bleibt


Wer hat die Hoheit über das Flexibilitätspotenzial im Verteilnetz? Nach ausgiebigen und mitunter hitzigen Diskussionen wurde diese Frage im Mai 2019 vom BMWi mit dem Netzausbau-beschleunigungsgesetz (NABEG 2.0) beantwortet: Der Verteilnetzbetreiber darf ab 1. Oktober 2021 Redispatch im eigenen Verteilnetz nutzen. Mit der planwertbasierten Regelung von Erzeugungsanlagen werden eigene oder vorgelagerte Netzengpässe behoben und das bisherige Einspeisemanagement abgelöst. Ein Instrument, vormals für konventionelle Anlagen über 10 MW für das Übertragungsnetz gestaltet, wird auf konventionelle und erneuerbare Anlagen ab 100 kW sowie alle durch den Netzbetreiber steuerbaren Anlagen ausgeweitet und darf auch im Verteilnetz genutzt werden. Der Lehrstoff für das Redispatch-2.0-Schuljahr ist somit klar definiert – und alle freuen sich darauf, dass es los geht. Oder?


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Organisation & Prozessmanagement
2020/04

Zwischen Fußwärmer und Doppelbett

Wann wird die Personaldecke (zu) gemütlich?


Für das aktuelle (2020 – Gas) und kommende Fotojahr (2021 – Strom) steht in vielen Unternehmen die Frage im Raum, wie eine angemessen große Personaldecke aussieht. Wird diese von der gefühlten Hochlast im technischen Bereich oder von dem Streben nach einer schlanken, hocheffizienten Darstellung gegenüber den Behörden bestimmt. Einerseits gelten die Personalkosten nicht als Risikoposten für die Kürzung, andererseits muss das Personal für einen dauerhaft effizienten Netzbetrieb so dimensioniert sein, dass ein angemessenes Verhältnis zwischen Arbeitsaufgaben und vorhandenen Kapazitäten besteht.


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Erneuerbare Energien
2020/04

EEG 2021

Erfolgt jetzt das Durchstarten beim Ausbau der Erneuerbaren?


Die Messlatte für den Ausbau der Erneuerbaren wird im Kabinettsbeschluss der EEG-Novelle noch einmal höher gelegt: Um das übergeordnete Ziel der „Treibhausgasneutralität in 2050“ zu erreichen, soll im Jahr 2050 der gesamte deutsche Strombedarf treibhausgasneutral erzeugt werden. Im aktuellen EEG 2017 sind hier noch „mindestens 80 %“ genannt. Das wichtige Zwischenziel, die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien bis 2030 auf einen Anteil von 65 % am Bruttostromverbrauch anzuheben, bleibt indes erhalten, wird nun aber mit konkreten Ausbauzahlen untermauert, die es durchaus in sich haben. Ein näherer Blick zeigt, wie ambitioniert die Ziele wirklich sind.


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Handel & Vertrieb
2020/04

Make-or-buy in der Energiebeschaffung

Individuelle Strategien für Make-or-Buy-Optionen


Sinkende realisierbare Margen im Energievertrieb sowie gestiegene Anforderungen an digitale neue Dienstleistungen und Produkte an der Kundenschnittstelle erhöhen den Druck auf die Energiebeschaffung. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Übertragung ausgewählter Einzelfunktionen an externe Dienstleister oder Online-Plattformen zunehmend an Bedeutung.


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Unternehmensentwicklung
2020/04

Fusionen

Wieso? Weshalb? Warum?


Immer mehr Energieversorgungsunternehmen stellen sich die Frage, ob ein „Hab‘ ich nicht“ oder ein „Weiter so“ die richtige Antwort auf die Frage nach der Kooperationsstrategie ist. Fusionen sind in diesem Zusammenhang zwar nur eine Möglichkeit unter vielen, sind jedoch eine Option, die viele Probleme parallel lösen kann. Wann diese Option die richtige ist und welche internen und externen Gründe eine Fusion erstrebenswert machen, erläutert der folgende Artikel.


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Nachhaltige Erzeugungssysteme
2020/04

Positionierungsstrategie im Kohleausstieg

Inhouse-Workshop zum Kohleausstieg


Der deutsche Kohleausstieg wird mit hoher Geschwindigkeit umgesetzt: Drei Wochen nach Veröffentlichung des Kohleausstiegsgesetzes war Einsendeschluss für die erste und größte Ausschreibung für Steinkohleanlagen (und Braunkohlekleinanlagen). Die nächsten Ausschreibungen folgen im Januar und April 2021. Auch die Reihung der Anlagen bezüglich des Kohleverbots wird gerade erstellt. B E T bietet deswegen einen Inhouse-Workshop zur Positionsbestimmung an.



Digitalisierung
2020/04

Smart City als innovatives Geschäftsfeld

Stadtwerke als Dienstleister für digitale Infrastruktur


B E T begreift Smart City als Möglichkeit, Ihre Stadt lebenswerter und nachhaltiger zu machen. Als Stadtwerk können Sie den Weg als Dienstleister für die notwendige digitale Infrastruktur bereiten. Dies eröffnet die Chance, neue Geschäftsfelder zu erschließen. Unser Angebot basiert auf unseren praktischen Projekterfahrungen mit Smart City und unserer tiefen Kenntnis der Thematik, die z. B. auch unsere Smart-City-Studie mit dem VKU zeigt.


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Netzinfrastruktur & Konzessionen
2020/04

Quizfrage Netzplanungsgrundsätze

Passen die Netzplanungsgrundsätze von 2015 zum Netz 2025?


Wie werden Ladeeinrichtungen und Wärmepumpen in der Netzplanung abgebildet? Welche Freiheitsgrade aus dem Werkzeugkasten Smart Grid sind sinnvoll und welche nicht? Und sind die aktuell definierten Standardbetriebsmittel überhaupt die richtigen, um das Netz zukunftssicher zu entwickeln? Zur Beantwortung dieser und ähnlicher Fragestellungen hat jeder Netzbetreiber Netzplanungsgrundsätze dokumentiert, in denen die Leitplanken für die Netzentwicklung definiert sind. Unter den aktuell sehr dynamischen Rahmenbedingungen aus sich ändernder Versorgungsaufgabe, Erhöhung der Netzbelastung und fortschreitender Digitalisierung von Netzplanung und Netzbetrieb ist es erforderlich, kurz innezuhalten: Sind die neuen Herausforderungen in den Netzplanungsgrundsätzen ausreichend berücksichtigt, stellen die Netzplanungsgrundsätze eine nachhaltige Netzentwicklung sicher – bis 2025 und darüber hinaus?


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Erneuerbare Energien
2020/04

Grüne Wärme

Bringen die neue Fördermöglichkeiten für grüne Wärme im aktualisierten KWKG den Durchbruch?


Mit der Novellierung des KWKG im Rahmen des Kohleausstiegsgesetzes vom 8. August diesen Jahres wurde mit dem „Bonus für innovative erneuerbare Wärme“ im KWKG ein neues Förderinstrument geschaffen. Dieser Bonus für „grüne Wärme“ hebt deren Bedeutung deutlich hervor, führt aber zur Notwendigkeit der Neubewertung geplanter oder in Umsetzung befindlicher Wärmeprojekte.


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IT & Datenmanagement
2020/04

Ausgleichsenergiekosten- und Prognosebenchmark

nächste Runde!


Nehmen Sie jetzt Ihre Ausgleichsenergiekosten und Prognosegüte für die Jahre 2018 und 2019 unter die Lupe! Wie stehen Sie im bundesweiten Branchenvergleich, welche Marktentwicklungen zeichnen sich ab und wo liegen Ihre individuellen Stärken und Schwächen? Mit dem anonymisierten Benchmark und individuellen Analysen helfen wir Ihnen bei der gezielten Qualitätsbewertung und Identifikation von Handlungsbedarf in der kurzfristigen Vertriebsportfoliobewirtschaftung.