IT & Datenmanagement
2020/03

Einspeisung = Ausspeisung?

DURCH GIS-EINSATZ DIFFERENZEN FINDEN

Für die Abrechnung gemäß DVGW-Arbeitsblatt G 685 „Gasabrechnung“ von nicht mit Mengenumwerter gemessenen Gasmengen ist die Anwendung korrekter Zustandszahlen notwendig. Insbesondere in Regionen mit großen Höhendifferenzen kann es leicht zu falschen Zuordnungen von Höhenzonen zu Messungen kommen, was zu einer fehlerhaften Ermittlung der Verbrauchsmenge und letztlich auch zu Abweichungen zwischen Ein- und Ausspeisung führt.

Zur Steigerung der Qualität der den Messungen zugeordneten Zustandszahlen bietet sich eine GIS-gestützte Analyse an. Dabei werden einerseits die Zählpunkte mit genauen geographischen Koordinaten versehen und andererseits das GIS mit extern verfügbaren (z. B. von der NASA erhältlichen), exakten Höhenangaben erweitert.

Diese Untersuchungen können unabhängig vom produktiven GIS auch zunächst in separaten GIS-Tools abgebildet und ggf. später dorthin migriert werden.


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