Jahresrückblick 2020
2020/05

2020 - Ein Jahr der besonderen Herausforderungen

MIT FRISCHEM SCHWUNG INS JAHR GESTARTET

Anfang des Jahres war die Welt noch in Ordnung. Die politischen Rahmenbedingungen wiesen den Weg, dass die Politik die Energiewende wirklich ernst nimmt. Durch die Zertifizierung der ersten drei Smart-Meter-Gateways war die lang ersehnte Grundlage für deren Rollout und somit für einen Schub bei der Digitalisierung der Energiewirtschaft gelegt.

Auch bei B E T standen die Zeichen auf Wachstum: Mit der Ernennung von Sarah Roes und Dr. Andreas Nolde zu Partnern konnten wir unsere Mannschaft vervollständigen und unser Beratungsspektrum in den Bereichen Handel und Vertrieb sowie Netzinfrastruktur und Technik weiter ausbauen.

Noch zur Handelsblatt-Jahrestagung im Januar und zur E-world Anfang Februar war die Pandemie etwas, was im fernen Asien stattfand und uns nicht wirklich betraf. Stattdessen wurden die Herausforderungen der Energiebranche auf den Großveranstaltungen intensiv diskutiert und es wurde gemeinsam nach neuen Wegen gesucht, die Energiewende zu gestalten und dabei betriebswirtschaftlich nachhaltige Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Corona hat alles verändert
Als die Corona-Pandemie Anfang März mit voller Wucht auch nach Deutschland schwappte, veränderten sich unsere Prioritäten auf einen Schlag. Für unsere Kunden bedeutete der erste Lockdown, die wachsende Unsicherheit zu managen und die operative Handlungsfähigkeit sicherzustellen.

Wir haben erlebt, wie unterschiedlich die Unternehmen mit der Situation umgegangen sind. Einige hatten sehr schnell und konsequent komplett auf Homeoffice umgestellt, und das bis heute. Andere haben versucht, eine Vor-Ort-Normalität aufrechtzuerhalten durch die strikte Trennung von Teams, durch die konsequente Organisation von Einzelbüros oder durch ausgeklügelte digitale Lösungen zum Anwesenheits- und Arbeitsplatzmanagement. Manche Unternehmen sind zwischen diesen Varianten hin und her gewechselt.

Auch für die Arbeit unserer Berater bei B E T hat sich vieles verändert. Einer starken Reduzierung von Vor-Ort-Terminen und damit verbunden einer deutlich geringeren Reisetätigkeit stand eine steile Lernkurve beim Ausbau der virtuellen Zusammenarbeit gegenüber. Nachdem wir im Frühjahr Erfahrungen mit fast allen verfügbaren Video-Konferenz-Lösungen gemacht haben, haben wir uns im Sommer konsequent für die Nutzung von Teams entschieden. Innerhalb weniger Wochen wurde unsere gesamte Office-IT auf Windows 365 umgestellt.

Das Leben geht weiter – Energiewende und Digitalisierung lassen sich nicht aufhalten
Diese Anstrengungen bei unseren Kunden und bei uns haben aber dazu geführt, dass nur wenige Projekte gestoppt oder verschoben werden mussten. Es hat uns alle überrascht, wie schnell und reibungslos der Umstieg auf die digitale Zusammenarbeit gelungen ist.

Neben den Einschränkungen, die das Arbeiten im Homeoffice und die fehlenden persönlichen Kontakte mit sich gebracht haben, haben wir aber auch erlebt, dass das Arbeiten im häuslichen Umfeld ebenfalls die Chance bot, sich abseits der operativen Hektik des Tagesgeschäfts auf die wesentlichen Herausforderungen der Zukunft zu konzentrieren.

Im Zuge dessen wurden in 2020 von unseren Kunden viele Zukunftsprojekte angestoßen, wie die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, die Beherrschung neuer gesetzlicher und regulatorischer Rahmenbedingungen als auch die Digitalisierung aller automatisierbaren Prozesse.

2021 wird alles wieder gut …?
Wir alle hoffen, dass die konsequenten Maßnahmen der Regierung zum Ende des Jahres 2020 dazu führen, dass wir mit einer neuen „verantwortungsvollen Normalität“ in das neue Jahr starten können. Die Aussicht auf eine zügige und zielgerichtete Impfkampagne spricht dafür. Dennoch werden uns die aktuellen Einschränkungen noch weit bis ins neue Jahr begleiten. Viele Veranstaltungen sind noch für das erste Quartal als virtuelle/digitale Formate vorgesehen. Vielleicht können wir uns aber im Mai wieder persönlich auf der E-world treffen, wenn auch unter weiterhin angebrachten Vorsichtsmaßnahmen und nicht ganz so ausgelassen wie auf der ein oder anderen Standparty der letzten Jahre.

Auch B E T plant derzeit, die in 2020 ausgefallenen Veranstaltungen nachzuholen. Die Eröffnung unseres neuen Leipziger Büros wollen wir im Rahmen eines Kundentages begehen. Bereits Mitte 2020 sind wir dort von der Karl-Liebknecht-Straße an den Floßplatz gezogen, um unseren Kunden eine attraktivere Begegnungsstätte und uns weiteres Wachstum zu ermöglichen.

Wir hoffen sehr, dass im Spätsommer 2021 so viel Normalität wieder möglich ist, dass wir unser traditionelles Energieforum in unseren repräsentativen Räumlichkeiten des Klosters St. Alfons in Aachen veranstalten können. 1 ½ Tage Konferenz, Workshops und geselliges Beisammensein – darauf freuen wir uns schon jetzt.


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