10.06.2020 | 2020/03 Portale und Plattformen

EIN BEITRAG, DIE KRISE ZU MEISTERN! Dr. Bärbel Wicha-Krause
baerbel.wicha-krause@bet-energie.de

Die Corona-Krise hat einmal mehr gezeigt, dass zukünftig vernetztes, orts- und oft auch unternehmensübergreifendes Arbeiten in einem virtualisierten und digitalisierten Umfeld zunehmen wird. Ein Zugriff auf alle benötigten Informationen und die Durchführung wesentlicher Arbeitsschritte müssen einfach remote möglich sein.

Die Corona Krise hat einmal mehr gezeigt, dass zukünftig vernetztes, orts- und oft auch unternehmensübergreifendes Arbeiten in einem virtualisierten und digitalisierten Umfeld zunehmen wird. Ein Zugriff auf alle benötigten Informationen Die heutige Realität wird immer noch von „Arbeitsplatzrechnern“ mit lokal installierten Clients der bekannten energiewirtschaftlichen Fachanwendungen geprägt. Eine solche Arbeitsumgebung kann dem Mitarbeiter nicht einfach ins Homeoffice folgen. Ein Remote-Anschluss allein macht aus einer auf Präsenz beruhenden (Zusammen-)Arbeit noch keine virtualisierte.

Voraussetzungen für effizientes Remote-Arbeiten sind zum einen die Bereitstellung von gesicherten, aber trotzdem performanten Kommunikationswegen und zum anderen eine ausgehend von den Mitarbeiter-, Kunden- und Partner-Bedürfnissen völlig neu gedachte IT-Unterstützung. Die IT muss zum unsichtbaren allgegenwärtigen Begleiter der Arbeit werden. Eine immer gleichartige, intuitive Bedienung im Büro, auf der Baustelle und im (Home-)Office auf Laptop, Tablet, Mobile-Phone oder VR-Brille vernetzt den Anwender mit den Kollegen an verschiedensten Orten und ermöglicht es ihm, sich auf seine primären Aufgaben zu konzentrieren.

Das Zusammenspiel der Fachanwendungen, die tatsächlich immer komplexer und umfangreicher werden, wird über einen Workflow, der die ganze Komplexität absorbiert, geregelt. Eine weitere Reduktion der Komplexität wird durch verstärkte Modularisierung der Fachanwendungen erreicht. Die jeweils gerade vom Anwender benötigte Funktionalität – und nur die! – wird zur Nutzung „per use“ über standardisierte Schnittstellen und die für den Nutzer immer gleiche, gewohnte Oberfläche bereitgestellt.


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