Aachener Energiewochen

Ein digitales Format von BET für die Gestalter*innen der Energiewende


 

4Wochen

1

Blick in die Zukunft

13Webinare

 


 

Jetzt werden die Weichen gestellt für die zukünftige deutsche Energiepolitik. Eine Woche nach der Bundestagswahl, am 5. Oktober, starten wir die (digitalen) Aachener Energiewochen 2021.

Im Rahmen der Aachener Energiewochen 2021 wollen wir den ganzen Oktober über mit Ihnen gemeinsam diskutieren, welche Herausforderungen jetzt mit Nachdruck angegangen werden müssen und was das für Ihre Geschäftsmodelle bedeutet. 

Im Auftakt am 5. Oktober mit über 100 Teilnehmer*innen haben Kerstin Andreae, BDEW, Ingbert Liebing, VKU, Wolfram Axthelm, BEE, Prof. Dr. Gerald Linke, DVGW und Raphael Jonas, IHK NRW diskutiert

"Welche Topthemen gehören ganz oben auf die Agenda der neuen Bundesregierung?".

Sie sind sich einig: Die neue Bundesregierung muss schnell ins Handeln kommen. Die Branche steht geschlossen bereit für Investitionen in klimaneutrale Infrastruktur. Die Politik muss nun verlässliche Rahmenbedingungen schaffen.

Wir begleiten Sie nun vier Wochen lang mit Webinaren und digitalen Workshops zu vielen Zukunftsthemen und laden Sie ein, kostenlos teilzunehmen. Stellen Sie sich Ihr Programm individuell zusammen und diskutieren Sie mit uns.

Die Aachener Energiewochen 2021 sind ein rein digitales Format. Über unser Anmeldeformular → können Sie die Auftaktveranstaltung und Webinare (Mehrwachauswahl möglich) kostenlos buchen.

Seien Sie dabei, wir freuen uns auf Sie.

Ihre B E T 


 

WEBINARE
Aachener Energiewochen 2021

06. - 28. Oktober 2021
 

KW 40 //  04.-08. Oktober


05.10.2021
10:00-12:00 Uhr

Auftakt-
veranstaltung

"Topthemen der Bundesregierung"

 



06.10.2021
14:00-15:30 Uhr

Wärmemarktstrategie, Kommunale Wärmeplanung, Transformationsplan

[ Inhalt & Agenda → ]
 



07.10.2021
10:00-11:30 Uhr

Neuer Schwung für Mieterstrommodelle?
 

[Inhalt & Agenda → ]
 



08.10.2021
10:00-11:30 Uhr

Kostenprüfung Gas
und Strom

 

[ Inhalt & Agenda → ]

KW 41  //  11.-15. Oktober


12.10.2021
14:00-16:00 Uhr

Impulse für den
zukünftigen Netzbetrieb

 

[Inhalt & Agenda → ]


13.10.2021
10:00-11:30 Uhr

Ausgleichsenergiekosten
und Prognosegüte
im Blick halten

[ Inhalt & Agenda → ]
 



14.10.2021
10:00-11:30 Uhr

EVU 2030 - wie sieht
die Organisation
der Zukunft aus?

[ Inhalt & Agenda → ]
 


KW 42  //  18.-22. Oktober


18.10.2021
14:00-15:30 Uhr

Kulturentwicklung
und
Konfliktmediation

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19.10.2021
11:00-12:00 Uhr

Langfristige BET-Marktpreisszenarien vor dem Hintergrund klimapolitischer Entwicklungen 

[ Inhalt & Agenda → ]
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20.10.2021
14:00-15:30 Uhr

Klimaneutralität für Stadtwerke 
 

[ Inhalt & Agenda → ]
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21.10.2021
14:00-16:00 Uhr

Erste Erfahrungen Redispatch 2.0
 

[ Inhalt & Agenda → ]
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KW 43  //  25.-29. Oktober


26.10.2021
10:00-11:00Uhr

Variable Tarife zur Vermarktung von Flexibilität

[ Inhalt & Agenda → ]
[ direkt zur Anmeldung → ]



27.10.2021
10:00-11:00Uhr

Kommunikationslösung
450 MHz

 

[ Inhalt & Agenda → ]
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28.10.2021
10:00-12:00Uhr

Aktuelle Herausforderungen im Controlling von EVU

[ Inhalt & Agenda → ]
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WEBINARE - Kurzbeschreibungen und Agenda
Aachener Energiewochen 2021

 


Wärmemarktstrategie, Kommunale Wärmeplanung, Transformationsplan
Wie bringen sich Energieversorgungsunternehmen in diese Themen ein?


Referent:
Thomas Langrock

Mittwoch, 06.10.2021, 14:00-15:30 Uhr



Einleitung in das Thema
In vielen Städten und Gemeinden wird mit Nachdruck über eine Wärmewende gesprochen. Lokal werden immer öfter Ziele zur Klimaneutralität verabschiedet und auf der Ebene der Bundesländer wird immer mehr über kommunale Wärmeplanung gesprochen bzw. diese sogar verbindlich vorgeschrieben.    
In diesem Webinar zeigen wir auf, welche Anforderungen auf Energieversorgungsunternehmen im Rahmen der Wärmewende zukommen und wie Energieversorgungsunternehmen sich vorbereiten können, um proaktiv zu agieren.


Agenda:

  • Kommunale Wärmeplanung, Wärmekataster, Transformationsplan, Wärmemarktstrategie - Was ist das jeweils?
  • Ein Thema für Fernwärmeversorger, Netzbetreiber, Vertriebe – auf wen kommen welche Anforderungen zu?  
  • Mögliche strategische Antworten der jeweiligen Unternehmen
     

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Zielgruppe:
Fernwärmeversorgungsunternehmen, Gasverteilnetzbetreiber, Stromverteilnetzbetreiber, Gasvertriebe, Energiedienstleistungsunternehmen etc. 
Unternehmensführung und Mitarbeiter*innen in strategischen Unternehmenseinheiten

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Neuer Schwung für Mieterstrommodelle? 
Verbesserte Rahmenbedingungen und steigendes Klimabewusstsein rücken Mieterstrommodelle wieder in den Mittelpunkt


Referenten:
Jörg Ottersbach
Andreas Blumberg

Donnerstag, 07.10.2021, 10:00-11:30 Uhr



Einleitung in das Thema
Das überarbeitete EEG sowie Erleichterung bei der Gewerbesteuer lassen Mieterstrommodelle wieder deutlich interessanter werden. 
Schaut man sich die Ausbauzahlen des ersten Halbjahres 2021 an, so steht das Thema für viele Wohnungsbaugesellschaften und Stadtwerke wieder oben auf der Agenda. Neben dem Abbau administrativer Hürden wurden auch neue wirtschaftliche Anreize gesetzt. Durch die aktuelle politische Diskussion steigt auch von der Seite der Kommunen der Druck auf die kommunalen Versorger und Wohnungsbaugesellschaften, geeignete Dachflächen über Mieterstrommodelle zu erschließen. Vor dem Hintergrund des zu erwartenden Wettbewerbsumfeldes sollten insbesondere Stadtwerke bereits frühzeitig auf potenzielle Kunden zugehen und entsprechende Kooperationen eingehen. 
In unserem Onlineforum zeigen wir die verbesserten Rahmenbedingungen für Mieterstrommodelle auf und diskutieren die Chancen und Möglichkeiten für Stadtwerke und die Wohnungswirtschaft.

Agenda:

  • Welchen Beitrag können PV und Mieterstrom zur Energiewende leisten?
  • Wie hat sich der regulatorische Rahmen geändert?
  • Wie stehen Mieterstromprojekte wirtschaftlich da? 
  • Was sind mögliche Geschäftsmodelle für Stadtwerke und die Wohnungswirtschaft?

Anmeldung geschlossen



Zielgruppe
Energieversorger, hier insbesondere Vertrieb; Wohnungswirtschaft
Abteilungsleiter*innen, Produktentwickler*innen

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Kostenprüfung Gas und Strom
 


Referenten:
Oliver Radtke
Micha Ries
Michael Seidel

Freitag, 08.10.2021, 10:00-11:30Uhr



Einleitung in das Thema
Die Unternehmen im vollständigen Verfahren haben zum 30.06.2021 die Unterlagen für die Kostenprüfung Gas an die zuständigen Regulierungsbehörden übermittelt. Viele Netzbetreiber im vereinfachten Verfahren arbeiten derzeit an der Datenmeldung,um diese bis zur Frist am 30.09.2021 vollständig bereitstellen zu können.
Da wirft aber die Kostenprüfung Strom bereits ihre Schatten voraus. Die Bundesnetzagentur hat in einem Rundschreiben den Zeitplan bereits veröffentlicht. Dabei hat die BNetzA für September den Erhebungsbogen als Pre-Test bereits angekündigt. Auf Basis dieses Bogens kann bereits abgeschätzt werden, welche Anforderungen im nächsten Jahr auf die Netzbetreiber für die Stromkostenprüfung zukommen werden. 
In dem Workshop möchten wir gemeinsam mit Ihnen einen kurzen Rückblick auf die Kostenprüfung Gas werfen und eine Einschätzung zum aktuellen Stand der Verfahren geben. Im weiteren liegt der Schwerpunkt auf den Datenanforderungen für die Kostenprüfung Strom und dort insbesondere auf dem veröffentlichten Erhebungsbogen aus dem Pre-Test.

Agenda:

  • Erste Erfahrungen und Rückmeldungen aus der Kostenprüfung Gas
  • Aktuelle Informationen zur Datenmeldung Strom
  • Vorstellung und Analyse des EHB Strom der BNetzA aus dem Pretest

Anmeldung geschlossen


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Impulse für zukünftigen Netzbetrieb
Auf dem Weg zum digitalen Verteilnetzbetreiber


Referenten:
Dr. Sören Patzack
Dr. Andreas Nolde

Dienstag, 12.10.2021, 14.00 bis 16:00 Uhr



Einleitung in das Thema
Spätestens mit dem neuen Klimaschutzgesetz, das höhere Klimaziele bis 2030 und Treibhausgasneutralität bis 2045 festschreibt, und mit der Veröffentlichung der neuen BMWi-Langfristszenarien ist klar: Die Transformation des Energiesystems wird nochmals beschleunigt. Die erhöhten Ausbauziele für Erneuerbaren Energien, der Hochlauf der Elektromobilität und die Transformation des Wärmesektors führen weiterhin zu Herausforderungen für alle Akteure der Energiewende. 

Doch diese Umgestaltung des Energiesystems ist nur mit einer Transformation der Netzinfrastrukturen zu schaffen. Insbesondere in den Stromverteilnetzen werden durch den Wandel der Versorgungsaufgabe und die Änderung des Nutzungsverhaltens die Netzbelastungen weiter ansteigen. Neue Fähigkeiten als Netzbetreiber, zusätzliche Informationen, Daten und weiterentwickelte Betriebsmittel sind erforderlich, um einen zuverlässigen, sicheren und effizienten Betrieb weiterhin zu gewährleisten. Die ganzheitliche Digitalisierung ist dabei Treiber des Wandels und Lösungsoption zugleich – nur mit der Vernetzung und Orchestrierung von Komponenten, Systemen und Akteuren können die neuen Anforderungen erfüllt werden.

In diesem Workshop diskutieren wir deswegen über pragmatische und umsetzbare Lösungen für die Weiterentwicklung des Netzbetriebs. Gemeinsam identifizieren wir sinnvolle Schritte auf dem Weg zum digitalen Verteilnetzbetreiber – und somit Maßnahmen und Innovation, die wirklichen und messbaren Nutzen stiften. Entlang der wesentlichen Akteure im Netzbetrieb, wie bspw. Netzmonteur, Netzplaner oder Netzführer werden unterschiedliche Impulse vorgestellt und diskutiert – Themen, in denen in den nächsten Jahren ein verstärkter Änderungsbedarf besteht und hoher Innovationsdruck herrscht.
Die Teilnehmer*innen erhalten somit einen kompakten Überblick der Themenbereiche, in denen sich der Netzbetrieb zukünftig weiterentwickeln muss – und nehmen somit wichtige Impulse für das eigene Unternehmen mit. 

Agenda:

  • Treiber der digitalen Transformation
  • Impulse für die Weiterentwicklung des Netzbetriebs
  • Handlungsempfehlungen für Netzbetreiber

Anmeldung geschlossen



Zielgruppe:
Verteilnetzbetreiber, Stadtwerke
Netzplanung, Netzbetrieb, Asset Management, Netzführung

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Ausgleichsenergiekosten und Prognosegüte im Blick halten 
 


Referenten:
Peter Edel
Jerome Poos
Boris Kreft

Mittwoch 13.10.2021, 10:00-11:30 Uhr



Einleitung in das Thema
Ausgleichsenergiekosten stellen nach wie vor ein hohes Kostenrisiko für Energievertriebe dar:

  • Ausgleichsenergiepreise verhalten sich nach wie vor volatil. Nach Einführung des Regelarbeitsmarktes verläuft auch die weitere regulatorische Ausgestaltung des reBAP derzeit noch turbulent. 
  • Einen hohe Prognosegüte ist essentiell, um Preis- und Mengenrisiken durch Ausgleichsenergiekosten einzudämmen. Auch extreme Preisspitzen, wie zuletzt im Dezember 2020, können ein erhebliches Kostenrisiko darstellen.
  • Geändertes Lastverhalten in Zeiten von Corona stellt besondere Herausforderungen an die Kurzfristprognose.

Mit den richtigen Analysemethoden und Werkzeugen lassen sich Prognosegüte und Ausgleichsenergierisiko optimieren. Wir zeigen, wie Sie

  • systematische Fehler in der Prognoseabweichung identifizieren,
  • Prognosegüte und Ausgleichsenergiekosten im Branchenvergleich messen,
  • das Monitoring und Reporting mit innovativen Werkzeugen verbessern können.

Agenda:

  • Markt-Entwicklungen in der Ausgleichsenergie / Prognose
  • Bewertung von Prognose und Ausgleichsenergie im BET-Benchmark
  • Interaktive Analyse der AE-Preise/Kosten und Prognosegüte mit Edgar
     

Anmeldung geschlossen


Zielgruppe:
EVU, Energievertrieb, Beschaffung, Handel, Risikomanagement

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Das EVU 2030
– wie sieht die Organisation der Zukunft aus?


Referentinnen:
Dr. Christiane Michulitz
Corinna Semling
Lena Willeke

Donnerstag, 14.10.2021, 10:00-11:30 Uhr



Einleitung in das Thema
Das große Stadtwerke-Sterben bleibt aus. Das B E T-Zukunftsbild eines EVU 2030 zeigt digitale, klimaneutrale Unternehmen, die sich ihrer Wertschöpfung und dem Wert der Mitarbeiter*innen voll bewusst sind. 
Einen regelmäßigen Blick in die Zukunft zu wagen, gehört zu den zentralen Aufgaben einer jeden Führungskraft. Wir haben uns gefragt, welche strategischen und organisatorischen Möglichkeiten EVU haben – in den nächsten Jahren und vor dem Hintergrund der viel diskutierten Megatrends. In zahlreichen Gesprächen mit Branchenkenner*innen ist die B E T-Studie Das EVU 2030 entstanden. Sie beschreibt das für uns denkbarste Szenario von der EVU-Organisation der Zukunft.

Bereits mehr als 350 Teilnehmer*innen aus der Energiewirtschaft haben in unserem kostenlosen Webinar das Bild vom EVU 2030 mit uns gemeinsam diskutiert. 

Agenda:

  • Wie sind wir vorgegangen?
  • Wie kann die Zukunft des EVU 2030 aussehen?
  • Was heißt es, sich als Organisation digital, klimaneutral und wertschätzend aufzustellen?
  • Wie können Sie die Reife Ihres EVU einordnen und sich auf die Zukunftsaufgaben vorbereiten?
     

Anmeldung geschlossen



Zielgruppe:
EVU
Alle, die sich für die Organisation der Zukunft interessieren

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Kulturentwicklung und Konfliktmediation
Konflikte sind Bremsklötze auf der Fahrt der Energiewende. Eine gute Unternehmenskultur hilft, sie zu lösen. Im Innenverhältnis und extern.


Referent*innen:
Corinna Semling
Dominic Nailis

Montag, 18.10.2021, 14:00-15:30 Uhr



Einleitung in das Thema
Die Energiewende und die damit einhergehenden Veränderungen stellen alle Akteure, Unternehmen, NGOs, Verwaltung, Politik und Privatpersonen vor Herausforderungen. Die Unternehmenskultur, die in einem Betrieb herrscht, kann es den Handelnden in diesen Fällen deutlich erleichtern, mit der Veränderung umzugehen. Dies strahlt auch in das Außenverhältnis des Unternehmens mit externen Akteuren positiv aus. 

In diesem Webinar soll es darum gehen, welche Sichtweisen, Methoden und Herangehensweisen bei konfliktträchtigen oder schwierigen Lagen – innerbetrieblich sowie im Außenverhältnis - helfen. Denn ein guter Umgang mit Meinungsverschiedenheiten steigert nicht nur die Zufriedenheit, sondern auch die Effektivität und die Effizienz. Eine gute Unternehmens- und Konfliktkultur dient damit mittelfristig auf viele Arten dem Unternehmenserfolg.


Agenda:

  • Herausforderungen der Energiewende im Inneren des Unternehmens und extern
  • Konfliktmodell nach Glasl
  • Interne und externe Konfliktlösungskompetenzen 
  • Konkrete Beispiele für schwierige Situationen und Lösungsansätze
  • Erfahrungsaustausch, weitere Schritte

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Zielgruppe:
Energieversorger, Netzbetreiber, NGO, Bürgerinitiativen, interessierte Privatpersonen

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Langfristige BET-Marktpreisszenarien vor dem Hintergrund klimapolitischer Entwicklungen 


Referenten:
Dr. Denis vom Stein
Maximilian Sondermann

Dienstag, 19.10.2021, 11:00-12:00 Uhr


Einleitung in das Thema
Bereits in der ersten Hälfte des Jahres 2021 sind richtungsweisende klimapolitische Entscheidungen getroffen worden - nicht zuletzt aufgrund der Feststellung des Bundesverfassungsgerichts, dass das bisherige Klimaschutzgesetz teilweise gegen die Grundrechte der jungen Generation verstößt.  

Die resultierte Überarbeitung des Klimaschutzgesetz definiert neue Ziele. So sollen die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2030 um 65%, bis 2040 um 88% im Vergleich zu 1990 sinken. Bis zum Jahr 2045 soll Klimaneutralität erreicht werden. Zudem hat das BMWi die Bruttostromverbrauchsprognose für das Jahr 2030 um mehr als 10% angehoben. Konkrete Maßnahmen und Instrumente für die Erreichung der klimapolitischen Ziele wie bspw. eine Anpassung des EEG hinsichtlich der Ausbauziele von EE-Anlagen, sind Aufgaben für die neue Regierung in der kommenden Legislaturperiode. 

Wir diskutieren mit Ihnen die Auswirkungen der klimapolitischen Entwicklungen und der jüngst hohen Dynamik bei den Gas- und CO2-Commodity-Notierungen auf unsere BET-Energiemarktszenarien. Wir geben Ihnen insbesondere einen quantitativen Einblick, was dies unserer Einschätzung nach für die zukünftigen Strommarktpreise und die Marktwerte von Erneuerbaren Energien bedeutet.


Agenda:

  • Klimapolitische Entwicklung im Jahr 2021 
  • Berücksichtigung der Entwicklungen und deren Auswirkung in den BET-Energiemarktszenarien 

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Zielgruppe:
Energieversorger, Stadtwerke, Banken
Strategische Erzeugungs- und Unternehmensentwicklung, Investmentabteilung in Erneuerbare Energien

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Klimaneutralität
Was Stadtwerke auf dem Weg zu (Netto-)Null-Emissionen tun müssen


Referenten:
Tim Ronkartz
Sebastian Seier
Simon Haas

Miitwoch, 20.10.2021, 14:00 bis 15:30 Uhr



Einleitung in das Thema
Nicht nur die EU, sondern auch das Bundesverfassungsgericht und die Bundesregierung haben richtungs-weisende Entscheidungen auf dem Weg zur Klimaneutralität getroffen. Deutschland soll schon in weniger als 25 Jahren keinerlei Treibhausgase mehr emittieren. Auch die meisten Stadtwerke emittieren direkt oder indirekt Treibhausgase und müssen daher handeln! Zentrale Fragen sind dabei beispielsweise: Wie kann die regenerative Stromerzeugung lokal vorangetrieben werden? Wie gelingt die Umstellung des Fuhrparks? Wie kann Erdgas substituiert werden? Wie gelingt die Transformation der Fernwärmenetze? Und welche Rolle kann Wasserstoff spielen?


Agenda:

  • Klimapolitische Rahmenbedingungen in der EU und Deutschland
  • CO2-Bilanzierung aus Sicht von Stadtwerken
  • Maßnahmen zur Senkung der Emissionen
  • Geschäftsmodelle im Themenfeld Klimaschutz
  • Initiative #Klimawerke
  • Austausch und Ausblick

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Zielgruppe:
Stadtwerke und andere Versorgungsunternehmen
Geschäftsführer*innen, Unternehmensentwickler*innen, Controller*innen, Mitarbeiter*innen Energieerzeugung und -vertrieb, Klimaschutz- oder Nachhaltigkeitsbeauftragte etc.
 

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Erste Erfahrungen Redispatch 2.0
Aller Anfang ist schwer


Referent*innen
Dr. Bärbel Wicha-Krause
Dr. Sören Patzack

Donnerstag, 21.10.2021, 14:00-16:00 Uhr


 

Einleitung in das Thema
Mit dem im Mai 2019 in Kraft getretenen überarbeiteten Netzausbaubeschleunigungsgesetz (NABEG) müssen bis Oktober 2021 neue Regelungen für das Netzengpassmanagement umgesetzt werden. Das sogenannte Redispatch 2.0 (RD 2.0) schließt neben konventionellen Erzeugungsanlagen zukünftig auch EE- und KWK-Anlagen > 100 kW ein. Dies bedeutet erhebliche Anpassungen an Prozessen und IT sowohl beim Netz- als auch bei den betroffenen Anlagenbetreibern bzw. deren Dienstleistern.

In dem Webinar soll ein intensiver, interaktiver Erfahrungsaustausch nach den ersten Wochen Redispatch 2.0 zwischen Netz- und Anlagenbetreibern sowie BET angestoßen werden. Welche Erkenntnisse gibt es aus der Umsetzungsphase, was läuft gut, was läuft schlecht und welche Erwartungen an die zukünftige Ausgestaltung des Prozesses gibt es?

Es werden der Redispatch-Prozess aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet, Erfahrungen zwischen den Betroffenen ausgetauscht sowie idealerweise erste Fälle analysiert.


Agenda:

  • Begrüßung und erste Abfrage der aktuellen Lage
  • RD 2.0 aus Netzbetreiber- und Anlagenbetreiber-Sicht
  • Rückblick, was bisher geschah und Abfrage des Umsetzungsgrades
  • Gibt es erste Fälle und wie sind sie abgelaufen, was bleibt zu tun?

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Zielgruppe:
Strom-Netzbetreiber und Betreiber oder (Direkt-)Vermarkter von Erzeugungsanlagen > 100kW
Geschäftsführung, Abteilungsleitung der Leitstelle, Asset Management-Abteilung beim Netzbetreiber, Lieferanten/Bilanzkreisverantwortliche auf der Erzeugungsseite

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Variable Tarife zur Vermarktung von Flexibilität
Kommt bald der Durchbruch?


Referent*innen:
Dr. Thorsten Heimann
Dr. Peter Zink
Dr. Bärbel Wicha-Krause

Dienstag, 26.10.2021, 10:00-11:00 Uhr



Einleitung in das Thema
Die witterungsbedingten Fluktuationen in der Erzeugung erneuerbarer Energie und die zunehmende Anzahl dezentraler flexibler Verbraucher müssen in der Stromvermarktung zueinander finden, damit die Energiewende gelingen kann. Tarifliche Anreize sind hier ein zentraler Baustein, um Angebot und Nachfrage kontinuierlich aneinander anzupassen.
Das neue EnWG trägt dem Rechnung, indem Stromlieferanten für Letztverbraucher mit intelligenten Messsystemen zukünftig auch sog. „dynamische Tarife“ anbieten müssen, die die Preisschwankungen auf den Spotmärkten widerspiegeln. Diese Verpflichtung gilt zunächst für Stromlieferanten mit mehr als 200.000 belieferten Letztverbrauchern. Der Rollout intelligenter Messsysteme soll hierfür die technische Voraussetzung schaffen, um solche dynamischen Tarife sinnvoll zu nutzen.

Wir beleuchten in dieser Veranstaltung dynamische Tarife aus Sicht von Letztverbrauchern und Lieferanten und gehen auf Chancen und Hindernisse bei der Vermarktung von Flexibilität ein.

Agenda:

  • Änderungen bei Erzeugung und Verbrauch und die Wichtigkeit der Flexibilität
  • Marktüberblick Flexibilitätsvermarktung und dynamische Tarife
  • Wirtschaftlichkeit dynamischer Tarife in verschiedenen Anwendungsfällen
  • Umsetzungsaspekte dynamischer Tarife

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Zielgruppe:
Energieversorger
Vertrieb, GF, Strategie, Geschäftsfeldentwicklung, Innovation, Messstellenbetrieb


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Kommunikationslösung 
450 MHz

- aktueller Stand und Erfahrungen


Referenten:
Dr. Peter Zink
Kevin Löer
Van Lieu, Projektleiter "450 Mhz", Stadtwerke Düsseldorf

Mittwoch, 27.10.2021, 10:00-11:00 Uhr



Einleitung in das Thema
450 MHz ist nicht nur ein Frequenzband, das prioritär für die Belange der Energieversorgung reserviert ist, es stellt für Energieversorgungsunternehmen auch die Möglichkeit dar, sich durch eigene Infrastrukturaktivitäten aktiv in die Realisierung dieser Kommunikationslösung einzubringen und auf dieser Basis digitale Anwendungen zu realisieren. Im Vortrag gehen wir auf die technischen und geschäftlichen Möglichkeiten ein und stellen den Chancen praktische Umsetzungsaspekte gegenüber. Wir adressieren Energieversorger, die für sich herausfinden möchten, ob und wie sie diese Technologie zum Aufbau digitaler Geschäftsfelder nutzen möchten.


Agenda:

  • 450 MHz-Technologie: was kann sie im Vergleich zu anderen Alternativen?
  • Erschließbare Anwendungsfelder: wofür lässt sich die Technologie nutzen und wofür nicht?
  • Blick in die Praxis: welche Erfahrungen machen erste Nutzer?
  • Eigene Umsetzung: Was ist zu beachten?

Anmeldung →



Zielgruppe:
Energieversorgungsunternehmen
Geschäftsführung, Strategie, Geschäftsfeldentwicklung, Innovation, Netzbetrieb, Messstellenbetrieb

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Aktuelle Herausforderungen im Controlling von EVU
 


Referenten:
Michael Timm-Piske
Daniel Thies
Simon Haas

Donnerstag, 28.10.2021, 10:00-12:00 Uhr



Einleitung in das Thema
In den letzten Jahren haben sich die Anforderungen an das Controlling von EVU durch verschiedene Trends verändert. Das vertriebliche Umfeld verzeichnet einen verstärkten Margendruck, im Netzumfeld beeinflusst die Regulierung maßgeblich den Gestaltungsrahmen und weitere Geschäftsbereiche, wie bspw. Quartiersentwicklung, Vermarktung von Eigenerzeugung oder E-Mobilität, werden erschlossen. Zudem kommen Anforderungen durch den Netzausbau und die Flexibilisierung der Ein- und Ausspeisung, die auf die Investitionsvolumen und deren Finanzierung einwirken. Abgerundet wird dies durch das erhöhte Interesse der Share- und Stakeholder, neben den üblichen Jahresabschlüssen, auch weitere Informationen über die geschäftliche Tätigkeit zu erhalten.
Wir wollen herausarbeiten, welche Herausforderungen sich dabei für das Controlling ergeben, welche Aspekte stärker im Controlling verankert sein müssen und wie eine mögliche Roadmap gestaltet werden kann.


Agenda:

  • Unterschiedliche Anforderungen neuer Geschäftsfelder an das bestehende Controlling
  • Wertorientiert vs. Werteorientiert sowie Nachhaltigkeit in der Steuerung
  • Integrierte Langfristplanung für ein überzeugendes Finanzierungskonzept
     

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Zielgruppe:
EVU, Netzgesellschaften
Controlling, Regulierungsmanagement, Geschäftsführung

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Ihr Kontakt für Rückfragen

Alexandra Böckem
marketingbet-energie.de
+49 241 47062-0

 


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