BET Beratung für die Energiewirtschaft

Quick-Check Elektromobilitätsstrategien für Kommunen, Netzbetreiber und Stadtwerke

Die Verkehrswende führt dazu, dass ein enormes Umsatzpotential von der Erdölindustrie zu den Stromversorgern wandert. Doch die Elektromobilität bringt auch Herausforderungen mit sich. Als Querschnittsthema ist fast jeder Unternehmensbereich von Energieversorgern und Netzbetreibern betroffen. Eine ganzheitliche Elektromobilitätsstrategie hilft, Auswirkungen auf das Unternehmen zu erkennen und die Chancen zu ergreifen. 

Auswertung zum BET-Quick-Check mit 21 individualisierten Fragen zur Identifikation von Stärken und Schwächen.
Insgesamt haben knapp 80 EVU aller Größen im Juni 2021 an einer Online-Befragung des Aachener Beratungsunternehmens teilgenommen.

BET vergleicht den Stand der Elektromobilitätsstrategien von EVU und Netzbetreibern

Viele Chancen der Elektromobilität bisher ungenutzt

Der Hochlauf der Elektromobilität führt dazu, dass ein enormes Umsatzpotenzial von der Erdölindustrie zu den Stromversorgern wandert. Dies ermöglicht Energieversorgern die Umsetzung neuer Geschäftsmodelle mit exponentiellem Wachstum. Doch ein Quick-Check des Beratungshauses BET zeigt: um Herausforderungen meistern und Chancen ergreifen zu können, ist bei vielen Versorgern und Netzbetreibern noch viel zu tun. Ob Erzeugung, Handel, Netze oder Vertrieb – Elektromobilität stellt jeden Bereich eines Energieversorgers vor neue Herausforderungen.
 

„Eine ganzheitliche Elektromobilitätsstrategie hilft, Auswirkungen auf das Unternehmen zu erkennen und die Chancen zu ergreifen“, erklärt Sebastian Seier von BET die Motivation für den Quick-Check. Die Ergebnisse zeigen, dass mit den steigenden Zulassungszahlen auch das Bewusstsein für die Bedeutung der Elektromobilität steigt. Knapp drei Viertel der Befragten gaben an, dass die Gesellschafter*innen der Unternehmen bereits klare Zielvorgaben zum Thema E-Mobilität machten oder gerade an einer solchen Position arbeiteten.
 

Die meisten EVU fangen bei sich selbst an, um erste Erfahrungen zu sammeln. Über 80 % der Unternehmen haben bereits einen Plan zur Elektrifizierung des eigenen Fuhrparks oder erarbeiten einen solchen gerade“.Doch für eine ganzheitliche Elektromobilitätsstrategie fehlen in vielen Fällen noch wichtige Bausteine. So verfügen erst 40 % der Unternehmen über Prognosen für den Hochlauf von E-PKW   in ihrem Geschäftsgebiet. Nur etwa die Hälfte der EVU hat bereits einen systematischen Überblick über die Wettbewerber in ihrem Versorgungsgebiet erarbeitet.
 

„Auch im Vertrieb bleibt häufig noch viel Potenzial ungenutzt“, erklärt Sarah Roes, Partnerin für Handel und Vertrieb bei BET, „nur etwa ein Viertel der Unternehmen nutzt die Möglichkeit des Handels mit Treibhausgasminderungsquoten  , um die Wirtschaftlichkeit der Geschäftsmodelle im Bereich der Elektromobilität zu verbessern.“ Die beliebtesten Vertriebsprodukte bei den Unternehmen sind die Wallbox und ein privater Fahrstromtarif. Jedoch nur etwa die Hälfte der Unternehmen, die einen Fahrstromtarif anbieten, nutzen die in § 14a EnWG verankerten Vergünstigungen für steuerbare Lasten.
 

Auch bei den Stromnetzen besteht enormer Transformationsdruck. So gaben weniger als ein Viertel der teilnehmenden Netzbetreiber an, dass in ihren Netzplanungsgrundsätzen bereits spezifische Fragen der Elektromobilität berücksichtigt seien. „Aus unserer Sicht ist eine Überarbeitung von Netzplanungsgrundsätzen und technischen Anschluss-bedingungen unausweichlich, um eine effiziente Integration der Ladeinfrastruktur in die Bestandsnetze zu ermöglichen“, erklärt Dr. Sören Patzack, Leiter des Kompetenzteams Netzinfrastruktur bei BET. „Auch der frühzeitigen Identifikation von E-PKW-  Hotspots sowie daraus folgenden potenziellen Netzengpässen sollte eine hohe Priorität eingeräumt werden, um vorrausschauend und nachhaltig in die richtigen Betriebsmittel zu investieren und Stranded Investments zu vermeiden .“



Quick-Check Elektromobilität - Download der Umfrageergebnisse

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