BET Beratung für die Energiewirtschaft

Der Weg zur erfolgreichen Digitalisierungs- und IT-Strategie für Energieversorger

Smart Meter →   //   Smart Grid →   //   Organisationsanalyse →   //   IT-Analyse und Datenqualität →


Digitalisierung ist heute ein beherrschendes Thema in der Energieversorgung, wobei meist keine klare Definition vorgenommen und das Thema an die IT delegiert wird. Dabei bedeutet Digitalisierung so viel mehr, als nur bestehende Prozesse zu automatisieren oder neue IT-Systeme anzuschaffen. Die Herausforderung besteht darin, die diversen Aspekte der Digitalisierung vernetzt und ausgewogen in eine ganzheitliche Strategie zu gießen. 

Erfolgreiche Digitalisierung – aber wie?

Digitalisierung fängt im Kopf an

Am Anfang steht eine Digitalisierungs-Vision, die aus der Unternehmensstrategie abgeleitet wird.  Sie kann von Unternehmen zu Unternehmen variieren; von punktueller Automatisierung bis hin zum Vorreiter/Trendsetter. Oft sind auch externe Einflüsse wie z.B. eine Fusion, Redispatch 2.0 oder die Einführung von Flexibilitäten der Anlass, über eine ganzheitliche Digitalisierungsstrategie nachzudenken. 

Welche Faktoren sind essentiell für den Erfolg einer ganzheitliche Digitalisierungsstrategie?
1. Teilhabe herstellen!

Wesentlich für eine erfolgreiche Digitalisierung ist

  • alle betroffenen Mitarbeitenden mitzunehmen, 
  • eine gemeinsame Definition zu erarbeiten,
  • die Ideen und Verbesserungsvorschläge der Beteiligten einfließen zu lassen,
  • Vorteile darzustellen und Ängste zu nehmen. 

Es muss ein von allen Beteiligten akzeptiertes, einprägsames und die Vision widerspiegelndes, zukunftsfähiges Zielbild erarbeitet und transparent dokumentiert werden.

2. Eine solide Basis schaffen!

Auch wenn es manchmal schmerzt, ist eine schonungslose Inventur der Ist-Situation bzgl. 

  • den Prozessen,
  • der Organisation 
  • und der IT und Datenqualität 

unerlässlich, um nicht nur das Zielbild skizzieren zu können, sondern auch einen realistischen Weg dorthin. 
 

Von der Digitalisierungs- zur IT-Strategie

Aus der Digitalisierungs-Vision, der Bestandsaufnahme der Ist-Situation und bestehender IT-Leitlinien werden die Eckpunkte einer IT-Strategie abgeleitet. 

3. IT soll dem Menschen dienen!

Wie schon bei der Digitalisierung wird der Mensch in den Mittelpunkt gestellt.
Folgende Leitlinien werden festgelegt:

  • intuitive Benutzerführung, 
  • fehlertolerantes und papierloses Arbeiten,
  • Vermeidung von Medienbrüchen und 
  • die Entlastung von Routine-Tätigkeiten

4. Make or Buy?

Wesentlicher Bestandteil einer IT-Strategie ist die Festlegung, welche Komponenten selbst aufgebaut und welche Support-Funktionen selbst ausführt werden sollen. Hier wird basierend auf der Unternehmensstrategie in Bezug auf aktuelles und zukünftiges Kerngeschäft, verfügbare Skills sowie die Kenntnis der zukünftigen Marktentwicklung und verfügbaren Systeme und Dienstleistungen entschieden. 

5. Wie sieht die IT-Architektur der Zukunft aus?

Eine zukunftsfähige, serviceorientierte IT-Architektur zeichnet sich durch eine Vielfalt von kleinen, preisgünstigen, selbst pflegbaren, ggf. open Source-Modulen oder extern verlinkten Micro-Services aus der Cloud aus.
Ein Portal ist nicht nur Teil der zukunftsfähigen IT-Architektur, sondern auch wesentlich für den reibungslosen, von Kund*innen, Partner*innen und Mitarbeitenden unbemerkten, schrittweisen Umbau der bestehenden IT-Landschaft in das gewünschte Zielbild. 
 

Roadmap erstellen

Die für den Übergang vom Ist zum Soll erarbeiteten Empfehlungen werden in Maßnahmen zerlegt und in einer Roadmap zusammengefasst. 


6.  Kleine Schritte zum großen Ziel

Um das Momentum aus der Erarbeitung des, die Vision widerspiegelnden, zukunftsfähigen Zielbildes aufrecht zu halten, ist es wichtig, die Maßnahmen so zu strukturieren und zu zerlegen, dass regelmäßig kleine Erfolge während der Maßnahmendurchführung zu spüren sind.
 

7. Welche Maßnahme für welches Thema?

Die Maßnahmen zur Umsetzung der Digitalisierungsstrategie variieren von

  • Organisations- über Prozess-Anpassungen,
  • einmalige Datenbereinigungen
  • bis hin zu IT-Um- und Aufbau oder
  • Outsourcing.

Hierbei stehen am Markt inzwischen diverse Methoden und Tools, wie z.B. Robotics, Data Analytics, Workflow-Engines, Virtual/Augmented Reality und digitale Akten bereit, mit denen schnell sichtbare, nachhaltige Erfolge erzielt werden können.
 

Transformation erfolgreich gestalten

Der letzte Schritt einer erfolgreichen Digitalisierung besteht in der Umsetzung, der in der Roadmap skizzierten Maßnahmen entlang einer vereinbarten Zeitlinie.

8. Weniger ist mehr

Um die Mitarbeiter bei der Transformation nicht zu verlieren, ist neben es neben den kurzfristig sichtbaren Erfolgen wichtig, die Organisation nicht zu überfordern. „Big Bangs“ sind zugunsten übersichtlicher, nicht perfekter Lösungen, die nach Auslieferung der ersten Version auch noch angepasst werden können, zu vermeiden.

9. Kommunikation ist alles

Ein professionelles Change-Management während des ganzen Projektes soll sicherstellen, dass parallel zum faktischen Wandel, z.B. der IT-Anpassung, auch die Denkweisen verändert wird.  

Nutzen Sie für Ihre Digitalisierungs- und IT-Strategie auch die Erfahrungen anderer!

BET unterstützt seit über 30 Jahren Energieversorgungsunternehmen bei der Erstellung und Umsetzung von Digitalisierungs- und IT-Strategien. Dabei begleiten wir unsere Kunden mit einer angepassten Digitalisierungsstrategie für das gesamte Unternehmen oder Unternehmensteile.
 

BET unterstützt Sie auf dem Weg zu einen erfolgreichen Digitalisierungs- und IT-Strategie.

  • Erfahrung: BET greift bei der Strategieentwicklung auf eine 30jährige Beratungserfahrung zurück und verfügt von daher über eine gesamthafte Sicht auf die Energiewelt und Kenntnis der spezifischen Marktrolle der EVU.
  • Verlässlichkeit: Darauf aufbauend greift BET im Projektmanagement auf bewährte Methoden, Best-Practise Anwendungen und Benchmarks zurück.
  • Kunde im Fokus: Umfang und Detailgrad des Projekts werden der Aufgabe angepasst, die von Fusionsbegleitung, Entwicklung neuer Geschäftsmodelle oder Redispatch 2.0 bis zur Betrachtung des gesamten Unternehmens reichen kann.
  • Strategie: Der Beratungsprozess führt von der Entwicklung des Zielbildes über die Erstellung der Roadmap zur Umsetzung und Begleitung der Implementierung. Notwendige Anpassungen in der Organisationstruktur können durch unsere erfahrenen Change-Management-Berater*innen begleitet werden.
  • Agilität: Im Projektverlauf auftretende Veränderungen der Rahmenbedingungen und etwaig notwendigen Nachsteuerungen und Korrekturen begegnet BET mit agilen Arbeitsmethoden.
  • Technik: Die IT-Landschaft designen wir nutzerorientiert - "Was will ich erreichen" unter Berücksichtigung der aktuellen Trends der IT-Welt. BET ist durch engen Herstellerkontakt auf dem Stand der aktuellsten Entwicklungen, berät aber herstellerunabhängig.
     

MaBIS Benchmark →

Unterstützung bei der Stromnetzbilanzierung nach MaBiS 

Ausgleichsenergiekosten-Benchmark →

Unterstützung bei der Herausforderung an die Prognose und die richtige Einschätzung der Ausgleichsenergiekosten


Kontakt

Ihre Ansprechpartnerin

Dr. Bärbel Wicha-Krause Leiterin KompetenzteamIT & Datenmanagement

E-Mail
+49 241 47062-449

Profil
Energie. Weiter denken

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